„Ich sage Ihnen, was zu Ihrer Situation passt. Nicht das, was meinem Geschäftsmodell dient."
Das beschreibt, warum ich eine der führenden internationalen Managementberatungen verlassen habe.
Dort begann jedes Mandat mit der Frage, welche weiteren Aufträge sich anschließen lassen. Heute beginnt es mit einer anderen: Passt dieses Mandat zu meiner Erfahrung und kann ich wesentlich beitragen?
Wenn ja, arbeiten wir gerne zusammen. Wenn nein, sage ich das offen.
Erstgespräch vereinbarenNach bald 20 Jahren Selbstständigkeit könnte ich aufhören, inhabergeführt zu arbeiten. Partner einstellen, Teams bauen, skalieren. Das wäre wirtschaftlich attraktiver.
Ich tue es nicht. Aus einem einfachen Grund: In Mandaten, in denen ich selbst am Tisch sitze, entstehen andere Ergebnisse als in Mandaten, in denen ich nur im Verkaufsprozess sichtbar bin. Diese Erfahrung bestätigt sich seitdem in jedem Projekt, das ich selbst steuere.
Deshalb skaliere ich nicht. Deshalb führe ich nur eine begrenzte Zahl paralleler Mandate. Deshalb sage ich regelmäßig ab, auch wenn das wirtschaftlich nachteilig ist.
Wenn Sie mich beauftragen, arbeiten Sie mit mir persönlich. Nicht mit einem Team, das gerade verfügbar ist.
In einer der führenden Managementberatungen habe ich erlebt, was exzellente Methodik leisten kann. Ich habe dort ebenso die Grenzen erfahren, die mit jedem Geschäftsmodell verbunden sind, das auf Wachstum, Auslastung und Folgeaufträgen beruht:
Analysen sind brillant, aber die Empfehlung orientiert sich an der verfügbaren Teamstruktur, nicht ausschließlich an der besten Lösung für den Kunden.
Partner sind in der Akquise präsent und im operativen Projektverlauf häufig nur punktuell vertreten.
Wissen wird gebündelt, aber nicht durchgängig übergeben. Die Abhängigkeit des Kunden ist kein Nebeneffekt, sondern Teil der Geschäftslogik.
Am Ende steht ein Konzept, das strategisch schlüssig ist und operativ nicht immer ankommt. Nicht, weil die Berater nicht Willens sind, sondern weil ihr Auftrag vor der Umsetzung endet, in der die entscheidenden Details erst sichtbar werden.
Vor knapp zwanzig Jahren habe ich mich entschieden, nach einem anderen Prinzip zu arbeiten: Wenn ich einem Kunden nicht die Empfehlung geben kann, die ich in seiner Position selbst umsetzen würde, dann gebe ich sie nicht.
Das klingt selbstverständlich. In der Beratungsrealität ist es das nicht immer.
Die fachliche Kombination, die ich mitbringe, ist ein wesentlicher Baustein: Diplom-Betriebswirt mit den Schwerpunkten Industriebetriebslehre, Wirtschaftsinformatik und Operations Research, zusätzlich Fachinformatiker. Zwei Qualifikationen, die in der Praxis selten zusammenfallen, aber in Projekten oft den entscheidenden Unterschied machen.
Konkret heißt das: Ich spreche mit dem CFO über Kapitalallokation und mit der IT-Leitung über Architektur. Ich setze belastbare Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen auf und bewerte gleichzeitig, ob die technische Umsetzung realistisch ist. In Projekten, in denen Fachbereiche und IT traditionell nebeneinander statt miteinander planen, ist das der Unterschied zwischen einem Konzept, das funktioniert, und einem, das nur auf dem Papier stimmig ist.
Vor meiner Selbstständigkeit war ich mehrere Jahre in einer der großen internationalen Managementberatungen tätig. Dort habe ich Transformationen in der Energiewirtschaft und in weiteren regulierten Industrien konzipiert und begleitet. Die methodische Disziplin aus dieser Zeit habe ich mitgenommen. Die Systemgrenzen nicht.
Seitdem arbeite ich unabhängig und inhabergeführt. Der fachliche Schwerpunkt hat sich in dieser Zeit verdichtet: strategische Transformation und Wertschöpfung, KI-Strategie und Governance, Change Management und Organisationsdesign, operative Exzellenz und Prozessoptimierung sowie finanzielle Steuerung. Der Branchenfokus liegt auf der Energie- und Versorgungswirtschaft, auf kritischen Infrastrukturen, auf regulierten Industrien und auf ausgewählten Mandaten in Technologie und Dienstleistungen. Gerne führe ich sämtliche Punkte im Erstgespräch detaillierter aus. Welche Beratungsleistungen ich anbiete und welche Werkzeuge und Modelle verfügbar sind, finden Sie auf den entsprechenden Seiten.
Ein Teil meiner Kunden arbeitet bewusst ohne öffentliche Referenznennung. Sie nutzen mich als externen Sparringspartner auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene, der strategische und konzeptionelle Fragen pragmatisch und mit Diskretion bearbeitet, ohne dass daraus eine öffentliche Referenz wird.
Das ist Teil meines Selbstverständnisses. Erfolgreiche Projekte brauchen Vertrauen, nicht Öffentlichkeitsarbeit.
Was hinter dieser Diskretion steht und wie sich die Zusammenarbeit typischerweise gestaltet, beschreibe ich ausführlicher in den häufig gestellten Fragen.
Drei Beobachtungen höre ich am Ende von Mandaten immer wieder, unabhängig von Branche, Projektgröße und Thema. Sie beschreiben besser als jede Selbstdarstellung, was die Zusammenarbeit auszeichnet.
„Sie bringen auf den Punkt, was wir selbst geahnt, aber nicht benennen konnten."
Das ist die Rückmeldung, die ich am häufigsten höre. Nicht, weil für alles besondere Expertise nötig ist, sondern weil ich als Externer keine übermäßige politische Rücksicht nehmen muss. Ich benenne konkret, was für die Lösung notwendig ist.
„Nach Ihrem Gespräch ist etwas geklärt, das vorher nicht zu klären war."
Kunden beschreiben das häufig als spürbare Entlastung. Der Grund liegt selten im Inhalt, sondern in der Haltung: Wer keine Folgeakquise plant, keine interne Politik vertritt und keine eigenen Karriereinteressen verfolgt, kann Gespräche anders führen. Persönliche Verbindlichkeit ist ein altmodisches Wort. Es beschreibt jedoch präzise, was im Beratungsalltag häufig fehlt.
Am Ende des Projektes war klar: Wir können die nächsten Schritte alleine gehen.
Das ist der Satz, den ich am meisten schätze. Wissenstransfer ist kein Marketing-Begriff, sondern eine Arbeitsweise: Die Unterlagen sind verwendbar, die Methodik ist verstanden, die Entscheidungsgrundlagen sind dokumentiert. Am Ende stand nicht nur der Projektabschluss, sondern Eigenständigkeit.
Wenn Sie zuvor einen Eindruck meiner Denkweise gewinnen möchten, finden Sie auf der Impulse-Seite regelmäßig neue Fachartikel zu Transformation, KI-Integration und Führung.
Wenn Sie auf der Suche nach erfahrener Unterstützung sind, haben Sie wahrscheinlich bereits eine konkrete Fragestellung.
Ein erstes Gespräch klärt drei Fragen: ob Ihr Anliegen in meinen Erfahrungsbereich fällt, welcher Ansatz für Ihre Situation sinnvoll ist und ob die Zusammenarbeit aus Ihrer Sicht zielführend ist. So können Sie fundiert entscheiden.
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